Das Immer-und Überall-Web

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Die Fachtagung fand am 8. Mai von 10–17 Uhr im bootshaus Mannheim statt.

10:10 – 10:55
Mobile Web Trends

argonauten G2

Maik Hofmann – Unit Director

argonauten G2

Das Handy hat die Welt im Sturm erobert. Nur ein Jahrzehnt hat das mobile Telefon von den ersten bezahlbaren Serienmodellen bis zur absoluten Marktdurchdringung gebraucht.

Aber nicht nur die Zahlen sind beeindruckend. Das Handy hat auch eine neue Kommunikationskultur mitgebracht. Sicher ist: So schnell und gründlich hat sich vorher noch keine Technik durchgesetzt. Und die Entwicklung ist noch längst nicht zu Ende. Sie fängt gerade erst an.

Welche Rolle spielt das Handy als Kommunikationskanal – gestern und heute? In welche Richtung werden sich mobile Devices weiterentwickeln? Und welche Chancen und Hürden bestehen bei der Vermarktung mobiler Inhalte und Services?

11:00 – 11:45
Die User Experience Story von Microsoft

Microsoft

Clemens Lutsch – User Experience Evangelist

Microsoft

Warum glaubt Microsoft, dass User Experience (UX) zu dem entscheidenden Differenzierungsfaktor für Web-Lösungen der kommenden Jahre wird? Welche strategischen Aspekte ergeben sich aus dieser Haltung? Und wer soll das eigentlich alles machen? Anhand einer Reise durch aktuelle Themen und Technologien sollen Ansätze und Ideen erläutert und diskutiert werden.

11:50 – 12:35
Context-Aware Services

NEC

Dr. Ernö Kovacs – Senior Manager Internet Services

NEC

Kontextbezogene Dienste - Die Situation des Nutzers und seine Umgebung im Immer-und Überall-Web

Das mobile Endgerät entwickelt sich immer mehr zu der entscheidenden Schnittstelle zwischen der realen Welt - in der wir leben - und der vernetzten, virtuellen Welt - in der wir zunehmend unsere täglichen Aktivitäten ausführen. Eine Vielzahl von neuen technischer Möglichkeiten erlaubt es dem Endgerät nicht nur die aktuelle Position des Benutzers zu erkennen, sondern zunehmend auch seine aktuelle Situation und Interessen. RFID, visuelle Markierungen, Bildverarbeitung, das Ausnutzen der sich entwickelnden drahtlosen Infrastruktur, die aktuell verwendeten Dienste sowie neuartige Technologien wie persönliche Netze, Sensornetzwerke und soziale Netzwerke sind einige der Technologien, die bei der Kontexterkennung eingesetzt werden oder von Ihr profitieren. In zunehmenden Maße wird darüber hinaus die in der Umgebung des Nutzers vorhandenen Resourcen in die Diensterbringung einbezogen. Beispiele hierfür sind Follow-Me Anwendungen (bei denen Dienste wie Musik-Streaming dem Benutzer folgen), Public Displays oder dynamische einbezogene Ein/Ausgabegeräte.

In diesem Vortrag werden Trends in diesem Bereich aufgezeigt, sowie Themen aktueller Forschungsprojekte vorgestellt. Auf ausgewählte aktuelle Forschungsarbeiten in den NEC Laboratories Europe wird eingegangen.

12:35 – 13:35
Mittagspause

Mit musikalischer Untermalung

Mike Janipka

Lassen Sie sich während des Mittagessens von Mike Janipka begeistern,
der mit seiner Gitarre einen gelungenen musikalischen Rahmen schafft.

13:35 – 14:20
Internet to go – Dein Web, wo immer Du willst

Yahoo! Deutschland

Michael Stenberg – Partner Director Connected Life

Yahoo

Die Zukunft des Internets ist mobil. Mit dem speziell für die mobile Nutzung entwickelten Produkt Yahoo! Go ist Yahoo! hier in einer Poleposition, um dem Konsumenten ein einfaches und auf ihn zugeschnittenes Interneterlebnis zu liefern und der bevorzugte Einstiegspunkt in das mobile Internet zu sein.

Die Nutzung von Produkten und Services wie Suche, Mail, News, Sport, Entertainment, Finanzen, lokale Infos, interaktive Stadt- und Routenpläne, Wetterdaten wie auch Yahoo! Clever und Flickr via Handy ist mit für den mobilen Gebrauch optimierten Services bereits heute bequem möglich.

Die jüngste Generation von Yahoo! Go – Yahoo Go 3.0 – bietet dem Nutzer eine neue, noch individuellere „Welt" des Einstiegs in das World Wide Web: Durch erweiterte Personalisierungsmöglichkeiten können die Nutzer ihr mobiles Internet noch besser und umfangreicher nach ihren Wünschen gestalten und eine Vielzahl von weiteren beliebten Internet-Inhalten und -Diensten durch so genannte Widgets integrieren.

Die Möglichkeit, sich immer und überall zu vernetzen, mit Freunden und Familie auf unterschiedlichstem Wege in Kontakt zu treten – ob via Anruf, SMS, Mail und Messenger oder in Social Networks macht den großen Reiz im mobilen Internet aus. Vor diesem Hintergrund ist der innovative Service Yahoo! oneConnect revolutionär, indem er unterschiedliche mobile Kommunikationsanwendungen im Adressbuch als Startpunkt für die mobile Kommunikation vereint.

14:25 – 15:10
Design im Immer- und Überall-Web: Trends und Klischees

praegnanz.de

Gerrit van Aaken – Diplomdesigner und Webworker

praegnanz.de

Der Vortrag beschäftigt sich mit verschiedene Elemente der Gestaltung (Farben, Formen, Schriften und Effekte), die in den letzten 4 bis 5 Jahren zum typischen "Web 2.0-Look" geführt haben und auch im mobilen Webdesign zum Tragen kommen. Diese Gestaltungsparadigmen haben viele Macher inzwischen dermaßen verinnerlicht, dass sie es in ihren Projekten fast schon darauf anlegen, möglichst viele Klischees zu bedienen, um entsprechend modern zu wirken. Manchmal mit einer gehörigen Portion Ironie, oftmals jedoch auch völlig ernsthaft.

Gerrit van Aaken zeigt, dass viele der Klischees tatsächlich nichts weiter als Klischees sind, und sich für viele Anwendungsfälle nur bedingt eignen. Andererseits demonstriert er an gelungenen Trends, wie durch modernes Webdesign eine Webanwendung sympathischer, unkomplizierter und damit letztlich erfolgreicher werden kann - am heimischen Rechner, sowie auf mobilen Endgeräten.

Anhand einer kontroversen Schlussthese soll eine Diskussion über die generelle Bedeutung von professionellem Grafikdesign im modernen Web angestoßen werden.

15:10 – 15:30
Kaffeepause

mit musikalischer Untermalung

Mike Janipka

Eine kurze Kaffeepause.

15:30 – 16:15
Location-based Services

Heidelberg mobil International

Dr. Carsten Günther – CTO

Heidelberg mobil International

"Ich bin hier, Du bist dort. Wenn Du hier bist, bin ich fort!"

Unser Leben wird immer mobiler. Damit einher geht der wachsende Bedarf, auf Informationen von unterwegs zugreifen zu können. Waren Telefon-, SMS- und WAP-Dienste bis "gestern" der übliche mobile Zugang zu Informationen, so erwartet man "heute" einen Mobile-Browser-basierten Internet-Zugang - der "morgen" idealerweise einen Bezug zum zeitlichen und räumlichen Kontext des Nutzers herstellt. Und da steht man einem großen Problem gegenüber: Die wohlgestalteten Web-Seiten mögen auf einem Desktop-Browser hervorragend aussehen und vor Dynamik sprühen - doch auf dem mobilen Gerät sieht es grausam aus und der Seitenaufbau ist mit langen Wartezeiten verbunden.

In dem Vortrag werden Konzepte für die mobile Präsentation von Inhalten für die verschiedensten Anwendungsszenarien wie Städtetourismus, Messeführung, Firmenportale oder Shopping-Center-Guides vorgestellt. Es werden Möglichkeiten und Vorteile der Berücksichtigung des räumlichen Kontextes des Nutzers (Location-based Services) und entsprechende Business-Strategien für Content-Provider und Online-Marketing-Firmen dargestellt. Und da es nicht fehlen darf - das Web 2.0 - werden neue Services wie das Geo-Tagging erörtert, womit der Internet-Nutzer aktiv an der Erstellung von ortsbasierten Inhalten mitwirken kann.

16:20 – 17:05
Herausforderung für die Marketing-Planer und -Macher

Ogilvy

Dr. Markus Jöst – Client Service Director

Ogilvy

Getrieben durch die rasante Entwicklung der Technologie entstehen neue Kanäle, Plattformen, Endgeräte, Anwendungen, die zu einem grundlegenden Wandel der Nutzungsgewohnheiten und -erwartungen der Verbraucher und Kunden führen. Was bedeutet das für die Planung und Durchführung von Marketingmaßnahmen aus Sicht einer internationalen Netzwerkagentur und seiner Klienten? Welches sind die grundlegenden Aspekte, Möglichkeiten und Learnings aus dieser Entwicklung?

ab 17:50
Verlosung und musikalischer Ausklang

Hauptpreis: ein iPod touch

musikalische Untermalung mit Mike Janipka

Zum Ende des Medien Meeting Mannheims findet eine Verlosung statt, deren Hauptpreis ein iPod touch ist. Im anschließenden "Get Together" haben Sie die Möglichkeit mit anderen Gästen und auch Referenten ins Gespräch zu kommen. Einen runden Abschluss findet die Veranstaltung durch die musikalische Untermalung von Mike Janipka.